
Drainagemörtel, Ein-Korn-, Bettungs- oder Splittmörtel, ist eine speziell entwickelte Mörtelmischung, die sich durch ihre hohe Wasserdurchlässigkeit auszeichnet. Diese Eigenschaft macht ihn zu einer idealen Lösung für Außenbereiche, wo eine effektive Wasserableitung entscheidend ist. Dabei wird das Gesteinskorn von einem Zementleim umhüllt, der anschließend die einzelnen Bestandteile punktuell verklebt, aber genügend Hohlräume für das Abführen des Wassers lässt. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige über Eigenschaften, Anwendung und Verarbeitung von Drainagemörtel.
Das richtige Mischungsverhältnis für Drainagemörtel ist entscheidend für die Funktionalität des Drainagemörtels. Üblicherweise wird folgende Zusammensetzung empfohlen:
Wichtig ist die Verwendung von gewaschenem, frostbeständigem Splitt oder Kies. Der niedrige Anteil an Feinstoffen gewährleistet die gewünschte Wasserdurchlässigkeit.
Drainagemörtel gehört zur Familie der wasserdurchlässigen Betone, unterscheidet sich jedoch in einigen wichtigen Punkten:
Diese Eigenschaften ermöglichen eine schnelle Wasserableitung und verhindern Staunässe sowie Frostschäden.
Die korrekte Schichtdicke ist entscheidend für die Funktionalität:
Bei größeren Schichtdicken empfiehlt sich der Einbau in mehreren Lagen. Die Verdichtung sollte vorsichtig erfolgen, um die Porenstruktur nicht zu zerstören.
Drainageestrich ist eine Sonderform des Drainagemörtels, die speziell für großflächige Anwendungen konzipiert wurde:
Der Drainageestrich eignet sich besonders für:
Die Verlegung von Drainmörtel auf Terrassen erfordert besondere Aufmerksamkeit
1. Untergrundvorbereitung:
2. Verarbeitung:
3. Vorteile für Terrassen:
Drainagemörtel ist eine unverzichtbare Lösung für langlebige Außenflächen. Die richtige Verarbeitung und Materialauswahl sind entscheidend für den Erfolg. Bei fachgerechter Ausführung entstehen dauerhaft funktionale und optisch ansprechende Flächen, die auch hohen Belastungen standhalten.